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Entschieden und doch wankemütig

hmm ein paar Tage sind bereits wieder ins Land gezogen, seit meinem letzten Eintrag. Ich war beruflich eingespannt und musste gleichzeitig aufpassen, dass mein Mann nicht herausfindet, wo ich blogge. Ich will ein paar Geheimnisse noch behalten

Es hat sich einiges getan. 1. Chris hat sich endlich gemeldet. Er war ziemlich kurz angebunden (also ungefähr fünf Wörter in einer SMS) und hat dann auch nicht weiter reagiert. Es tut weh, irgendwie. Ich bin aber auch sauer, irgendwie. Nun denn ich hake das Thema einfach ab, ich sollte zu stolz sein, um ihm wieder hinterherzurennen. Wer brauch schon einen besten Freund?!

2. mit zwölftägiger Verspätung (Hölle pur!) hat sich meine Periode eingefunden. Dieses Mal pure Erleichterung. Es soll momentan einfach nicht sein und deswegen mach ich mir jetzt nicht weiter einen Kopf drum.

was mich dann auch direkt zu 3. bringt: Ich habe die neue Stelle angenommen und heute wurde es auch meinem Team gesagt. Es ist endlich raus ! Ebenfalls wurde dem Team, also auch mir gesagt, dass meine Leitung uns Ende Juli verlässt.

Meine Kollegen saßen da und haben geweint! Sowas habe ich bisher noch nicht erlebt! Wir haben schon einige Kollegen verabschieden müssen und es sind immer neue gekommen, aber heute war die Katastrophe perfekt!
Leider lässt sich jetzt nicht genau sagen, warum sie geweint haben, aber es hat mich berührt Ich hätte das niemals von meinem Team erwartet, es hat mich wanken lassen. Klar galten die Tränen nicht nur mir, aber zumindest zum Teil und ich hatte eigentlich gedacht, dass man gleichgültig meiner Verabschiedung gegenüber steht. Ich dachte eher ich bin der Rebell im Team und mache mehr Ärger als Freude, aber vielleicht auch grade deswegen, weil ich ehrlich bin, alles sage und mir nicht den Mund verbieten lasse. Vielleicht.
Ich hab einfach ein bisschen das Gefühl, ich lasse die anderen im Stich. Bei meiner Arbeit wächst man einfach sehr zusammen. Es hat ein bisschen was von einer Familie. Man achtet auf einander, sieht zu, dass es jedem gut geht, aber man streitet auch miteinander und am nächsten Tag ist alles vergessen. Wie auch immer, drei Jahre erscheinen mir eine Ewigkeit und gleichzeitig wie ein Augenblick.

Aber auf mich warten neue Aufgaben, an denen ich wachsen muss, neue Hürden, die es zu bewältigen gilt, neue Leute, neue Kollegen. Etwas Ungewisses, was gleichzeitig meine Neugierde schürt.

Ich muss mir etwas ganz besonderes zum Abschied überlegen. Man will mit einem Knall und lachend gehen
21.6.10 16:22
 


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