oder sinnloses Geschwafel
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Mai..

Es ist Mai.

Mit Grauen habe ich diesen Monat erwartet. Mit Grauen schaue ich auf die nächsten Tage.

1. Mai. Viele schöne Maibäume schmücken die Häuser. MEin Haus nicht. Es hat sich nichts verändert. Rein gar nichts. Ich laufe immer noch wie eine blöde Henne einem jungen Mann hinterher, der mir doch allzu deutlich zeigt, dass seine Gefühle und Interessen ganz woanders liegen. Wahrscheinlich überall nur nicht bei mir. Ich frage mich, ob er wohl dieses Jahr seiner Freundin einen Maibaum gestellt hat. Wahrscheinlich nicht. Am Valentinstag sagte er mir, dass er von "Liebestagen" nichts hält und man doch lieber zwischendurch seinem Partner (in meinem Fall seiner Geliebten oder was auch immer..) zeigen sollte, wie man für sie empfindet. Ich warte. Ich warte bis heute noch darauf, dass er es mir endlich zeigt. Aber ich werde wohl vergeblich warten. Wann werde ich wohl endlich den Mut finden, zu beenden, was schon längst hätte beendet werden müssen?? In meinem Kopf habe ich bereits eine Pro-/Contraliste erstellt. Das Contra überwiegt. Nicht verwunderlich. Zu oft in letzter Zeit hat er mich verletzt. Zu oft habe ich Tränen wegen ihm vergossen. Aber warum lerne ich nicht daraus? Wieso verfalle ich ihm immer wieder? Wieso klammer ich mich an etwas, was es gar nicht gibt?? Ich meinte, es wäre Liebe. Aber um ehrlich zu sein. Selbst darüber bin ich mir inzwischen nicht mehr so sicher. Vielleicht ist es einfach die Angst vor dem Alleinesein. Vielleicht ist es der unstillbare Wunsch, die Sehnsucht nach Liebe. Wenn er da ist, dann kann er mir das geben. Wenn.. Ich freue mich immer, wenn er einmal die Woche für ein zwei Stunden bei mir reinschneit. Um es direkt vorweg zu nehmen, ja klar haben wir Sex. Nicht jedes Mal, aber fast. Und nein, ich denke nicht, dass er deswegen kommt. Er interessiert sich ja auch für mich. Er will mit mir reden, er will mir zuhören (manchmal jedenfalls), ich spüre in diesen Momenten, das alles mehr ist, als nur Sex. Oder bilde ich mir das ein?
Es ist doof von jemanden, der seine Freundin mit einer Arbeitskollegin betrügt, zu behaupten, dass sein Anliegen aufrichtig ist. Aber ich meine es zu spüren. Wenn er nicht bei mir ist, dann verfluch ich ihn und rede mir tausend schlechte Dinge über ihn ein. Aber wenn er dann da ist, ist alles wie weggewischt.
Und mir geht es gut. Für eine kurze Zeit zumindest. Aber ist es das wert? Ist er das wert?
Langsam aber sicher tendiere ich zu einem dicken Nein. Mir fehlt nur der Mut loszulassen. Der Mut, der Mut, der Mut.
Wie finde ich ihn bloß?
Bald ziehe ich um. Zwar nicht weit weg, zwar nicht weit genug weg, um es beenden zu müssen, aber ich will diese Chance nutzen. Ich ziehe auch mit einem Kumpel zusammen, das wird mir doch hoffentlich schon einmal die Einsamkeit nehmen. Es wird ein neuer Abschnitt. Ich will ihn ohne IHN beginnen. Ich quäle mich doch nur unnötig.
Und doch macht mir genau dieser Schritt wahnsinnige Angst.

Und dann ist da noch der Andere. Er ist verliebt in mich. Ich kann seine Gefühle so nicht erwidern. Aber ich bin unglaublich gerne bei ihm. Ich spüre seine Nähe gerne. Ich hmm fühle mich geborgen. In seiner Nähe muss ich nicht essen. Ich hab einfach keinen Hunger mehr.
Aber meine Stimmung schwankt. Und ich weiß, dass es keine Liebe ist. Ich will ihm nicht weh tun. Und doch will ich auch nicht loslassen. Er sagt, es ist okay so, aber ich weiß, dass es nicht so ist. Ich weiß, dass es schmerzt. Er weiß nicht, wo mein Herz hängt, er weiß nichts von dem Anderen. Ich muss mich endlich endlich entscheiden.
Gegen beide. Weil der Eine mir weh tut, weil ich dem Anderen weh tue.
Ich muss beide verlieren.

So tu es doch endlich!!

Mai.

Die Vögel zwitschern, die Sonne lacht auf die Erde hinab. Noch vier Tage. Dann ist mein Geburtstag. Noch vier Tage.
Grauen. Wie jedes Jahr. Pures Grauen.

Was werde ich machen? Dooferweise habe ich frei. Ich kann nicht einmal den halben Tag mit Arbeit verplempern. Ich werd versuchen, mich für eine Fortbildung einzutragen. Wenigstens eine Stunde weg von dem Gedanken Geburtstag.
Ansonsten?
Meinen Eltern habe ich bereits abgesagt. Es ist auch doof. Der Geburtstag fällt auf einen Montag. Alle müssen arbeiten, alle sind geschäftig. (nur ich blöde Kuh hab frei!!!).
Also keine Familienfeier. Gut.
Meine Schwester wollte wohl bei mir übernachten. hmm und reinfeiern. Okay, das werde ich wohl ertragen können. Und dann ist der restliche Tag gähnende Leere. Ich werde zu Hause sitzen und abwarten, dass der Tag vorbei ist. Werde mir die fröhlich gesprochenen und unzweifelhaft gut gemeinten Gratulationen auf meinem Anrufbeantworter anhören und einfach nichts tun. In der Stille verharren und abwarten.
Es ist trostlos.
Der Andere will diesen Tag mit mir feiern. Was gibt es da zu feiern??
Der Eine, so wundert es mich nicht, ist vollauf mit seiner Arbeit und seiner Freundin beschäftigt. Ich wünsche mir, dass er diesen Tag einfach vergisst.
Ist es nicht unglaublich, er hat mir noch nie etwas geschenkt, nicht mal eine Kleinigkeit. Nicht, dass ich so konsumgeschädigt wäre, dass ich darauf bestehen würde, es sollte ja auch gar nichts großes sein. Sondern einfach nur ein "Ich denk an Dich"-Zeichen.
Aber er denkt nicht an mich.

Die letzten vier Tage habe ich krank im bett gelegen. Er ist nicht vorbeigekommen, um nach mir zu schauen. Schlimmer er hat nicht mal von sich aus eine SMS geschrieben oder mich angerufen, um zu wissen, wie es mir geht. Nichts, einfach gar nichts. Ja er ist viel beschäftigt..

Ich will endlich raus aus meiner Wohnung! Ich fühle mich hier nicht wohl. ICh fühle mich nicht sicher. Dauernd habe ich das Gefühl jemand beobachtet mich. Jemand ist in meiner Wohnung. Keine Ruhe, kein Wohlgefühl. Die Wohnung ist kalt, leer und kahl. Das Lebendige ist der Einsamkeit gewichen. Und ich sitze mittendrin und verharre.

Mein Essverhalten hat sich nach meinem Empfinden wieder etwas zum Positiven verändert. Die letzten drei Tage habe ich es geschafft unter 200kcal/Tag zu bleiben. ICh spüre den Hunger wieder und fühle mich lebendig. Oh man, ich muss mich selbst quälen, um zu spüren, dass ich lebe.
Mein morgendliches Wiegen war allerdings nicht so erfreulich. Naja, ich muss wieder öfters auf die Waage gehen. Ich darf das nicht ignorieren. Leichter werde ich durch Ignoration auch nicht.

Letztens habe ich mir eine Hose bei Ebay ersteigert. Konfektionsgröße 36, es war eine Hüfthose, und ich war ziemlich erstaunt, dass sie mir nicht gepasst hat. Ich habe versucht und versucht mich reinzuquetschen. Irgendwann hab ich sie in die Ecke geschmissen, mich auf den Boden gesetzt und angefangen zu heulen.
Beschämt hab ich die Hose meiner Schwester gegeben. Ihr passt sie natürlich wie angegossen. Nocheinmal ein Stich durchs Herz.
So geht das nicht. Wie peinlich. Ich bin über den Winter ganz schön fett geworden.

Mai.

Zeit für Veränderungen.
1.5.08 12:26


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Es ist unfassbar! Es ist einfach unfassbar! Kein Wort, kein Anzeichen, keine Regung. Nichts einfach gar nichts. Gestern habe ich mich gequält. Stundenlang. Immer wieder auf mein Handy geschaut, immer wieder mein Postfach durchkämmt, die stille Hoffnung im Nacken, er könnte mir doch geschrieben haben. Aber alles ist stumm geblieben! Fast unerträglich wurde das Gefühl der Einsamkeit. Aber ich bin standhaft geblieben. Ich habe ihm nicht geschrieben, oft genug kreiste der Wunsch in meinen Gedanken, aber nein, auf gar keinen Fall. Er muss sich melden!
Er weiß, dass ich krank bin. Es interessiert ihn nicht. Er fragt nicht nach, wie es mir geht, geschweige denn, er käme vorbei, um nach mir zu schauen. Nein, das kommt ihm nicht in den Sinn.
Unfassbar! Und er soll mich lieben? Was ist das für eine Liebe, in der man sich keine Gedanken um den Anderen macht?? Aber recht so! Umso mehr er sich so verhält, umso mehr tendiere ich dazu ihn fallen zu lassen.
Noch zwei Tage. Dann Geburtstag. Mir ist immer noch nichts Gescheites eingefallen, was ich an diesem Tag machen könnte. Insgeheim hoffe ich, dass mich jemand fragt.
Das kann doch nicht wahr sein! Wo sind meine Freunde? Warum kündigt sich da keiner an? Ich will meinen Geburtstag nicht wieder bei meinen Eltern verbringen! Ich hatte gehofft, ER würde etwas planen, würde mich überraschen wollen. Aber ich glaube, das ist illusorisch!
Hilfe, was soll ich tun??
Es wird kein schöner Geburtstag. Es macht mir Angst!
Am liebsten würde ich arbeiten gehen! Aber ich hab ja frei bzw. bin ja auch noch über meinen Geburtstag krank geschrieben.

Diese Wohnung! Sie macht mich wahnsinnig. Ich möchte endlich raus! Noch einen Monat! Es kommt mir so unendlich lang vor! Ich halte es hier nicht aus! Nicht mehr! Ich hasse alles hier! Sobald ich hier bin, werde ich unbeweglich, keine Lust aufzuräumen, keine Lust überhaupt irgendetwas zu tun. Warum hier Ordnung reinbringen? Ich hasse es doch sowieso! Egal ob ordentlich oder unordentlich!
Mein Wohnzimmer steht leer. Wann war ich das letzte Mal in diesem Raum?
Alles ist in mein Schlafzimmer gewandert. Alles, was man so braucht, nur um nicht ins Wohnzimmer zu müssen. Es ist so groß, ich verliere mich darin!

Noch zwei Tage. Ich hab Angst vor der herben Enttäuschung.
3.5.08 11:55


Schadensbegrenzung...

Der Tag ist vorrüber.. Endlich.

Als einen gelungenen Geburtstag kann man den Tag leider nicht bezeichnen. Das war aber abzusehen.. Wenn man vorher schon in völlige Panik verfällt, wie soll es dann nachher schön werden.
Das Beste an diesem Tag war das Treffen mit Petra. Ich hab es sehr genossen. Ich hab ein ganz tolles Buch über Freundschaft von ihr bekommen. Ich weiß nicht, warum mit ihr immer alles so anders ist, aber irgendwie habe ich gespürt, dass ihr Geschenk von Herzen kommt. Sie hätte mir auch ein weißes Blatt Papier schenken können, ich glaube ich hätte mich trotzdem wahnsinnig gefreut.
Tja danach habe ich IHN getroffen. Es war ein Fehler. Ich hätte es nicht tun sollen! Ich mein, ich war so froh ihn zu sehen, aber aus meinem Mund kamen Abschiedsworte und irgendwie war ich wild entschlossen nun alles endlich zu beenden. Und ich habe es getan!
Eine Stunde haben wir schweigend dagesessen. Er hat sich entschuldigt, gesagt, dass es ihm Leid täte. Ich wollte es nicht hören. Ich wollte etwas anderes hören. Aber die Hoffnung ist nun tatsächlich gestorben. Auf einmal nur noch gähnende Leere und die Angst, vor dem Alleinsein. Man fühlt sich verlassen, man ist verlassen. Neben einem sitzt ein Mensch, der einem so nah war und dann schaut man ihn an und empfindet ihn als fremd. Unnahbar, untastbar. Unsere Wege trennten sich, die Hoffnung ist gestorben. Ich hab leise vor mich hin geweint. Man ist wertlos, man fühlt sich zumindest so. Was hat er mir angetan? Was hab ich mir angetan.
Er ist gegangen, wollte mich irgendwie nicht gehen lassen, aber was sollte er sonst tun?
Er kehrt glücklich zu seiner Freundin zurück und ich hab große Lust einzuschlafen und nicht wieder aufzuwachen.

Alleinsein, Angst davor haben. Ist das Liebe? Ich find es einfach nicht heraus! Egal, wie oft ich mir diese Frage stelle, ich finde nicht heraus, was ich eigentlich für diesen Mann empfinde!
Ich hab mir meinen eigenen Geburtstag versaut! Seitdem begleitet mich die Panik vor dem Alleinsein. Seitdem ringe ich mit mir selber, möchte ihn am liebsten zurückholen, die Sehnsucht ist wahnsinnig groß geworden. Aber es ist besser so! Er liebt mich nicht! Das weiß ich nun. Nicht so, wie er mich lieben sollte. Er tut mir nicht gut. Er hat mir nie gut getan. Und trotz allem vermisse ich ihn wahnsinnig! Jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde.

Wie lange brauchen solche Wunden, um zu heilen?

Und dann der Andere. Ich hab mich mit ihm gestritten. An meinem Geburtstag. Es ist egal, worum es ging. Es hat mein Selbstwertgefühl verletzt. Das allein ist wichtig zu wissen. Aber er hat es nicht verstanden! Es war aber auch nicht mehr wichtig, der Tag war sowieso gelaufen...

Schlecht gelaunt, total verheult, bin ich dann zu meinen Eltern gefahren. Dort war auch nichts besser. rumgesessen und die Zeit tot gewartet. Irgendwann noch essen gegangen, ich und Essen gehen.. Ganz toller Einfall!
Der Italiener war unfreundlich, die Auswahl an Speisen miserabel, auch der Abend war gelaufen.
Der Sambuca zum Abschied wirkte wie ein Regen auf meine brennende Seele. Ich wollte mehr. Aber nun ja.. Auch an seinem Geburtstag lässt man die Vernunft walten.

Wieder zu Hause haben mir meine Eltern leicht betroffen einen Schokokuchen und eine Karte überreicht. Sie hatten heute nicht mit mir gerechnet.
Tja so ist das halt. Kuchen für die angeblich halb verhungerte Tochter und Geld, das auch nicht glücklich macht..

Ich hab mich schnell in mein Bett verkrochen. Ich wollte diesen Tag enden sehen. Und das tat er dann auch. Lange, lange habe ich noch wach gelegen und nachgedacht. Mein Leben muss sich ändern! Und zwar ganz dringend! Solch einen Geburtstag will ich nie wieder erleben müssen.

Und nun? Tja.. und nun..

Drei lange Wochen Urlaub. Drei lange Wochen, in denen ich mich selbst trainieren muss. Ich muss lernen mit dem Alleinsein besser umzugehen. Ich muss lernen, mit der Einsamkeit klar zu kommen. Drei lange Wochen, die mir Angst machen. Ich weiß nicht, wohin mit mir. Ich weiß einfach nicht, wie ich diese Zeit genießen kann. Meine "Freunde", die irgendwie doch ziemlich rar geworden sind, müssen alle arbeiten. Zwar nicht den ganzen Tag, aber es gibt lange Durststrecken der Einsamkeit.
Er exsistiert nicht mehr in meinem Leben, der Andere darf nicht exsistieren, weil ich ihn nicht liebe und die Versuchung ihn zur Verdrängung meiner eigenen Einsamkeit auszunutzen, ziemlich groß ist.

Don't know what to do now..
6.5.08 11:09


Ich schon wieder...

Es sind kaum Stunden vergangen, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. Ich war im Sonnenstudio. Als ob die Wärme und die künstliche Sonne mein etwas niedergeschlagenes Gemüt erheitern könnte. Der Versuch ist dann auch misslungen. Leider.
Nun sitze ich hier in meiner Wohnung und weiß nichts mit mir anzufangen. Ich möchte nicht hier sitzen. Ich möchte raus gehen, mich ablenken, aber ich weiß nicht wohin, weiß nicht zu wem. Mal ganz abgesehen davon, bin ich bis morgen einschließlich noch krank geschrieben und darf eigentlich gar nicht raus gehen. Es ist ätzend! Die Sonne scheint, der Tag ist schön und ich sitze in meiner Wohnung und bin traurig.
Ich hab SEIN Geschenk ausgepackt. Es war eine Tasse. Wie erwartet. Tassen.. hmm sowas schenk ich Menschen, die ich nicht gut kenne, bei denen mir einfach nichts Besseres einfällt. Genau wie Socken. Dinge, die man ohne Herz schenkt, die aber gleichzeitig jedermann gebrauchen kann.
Die Tasse ist eine lachende Sonne. und auf der dazugehörogen Verpackung steht "You are my sunshine".
*seufz* Für einen Moment keimt die Hoffnung auf. Warum schenkt er mir so etwas? Nein, er meint das gar nicht so! Ich interpretiere da wieder mehr rein, als er tatsächlich meint. Er hat beim Kauf nicht darüber nachgedacht... Ich weiß es nicht.. Jedenfalls hab ich als Gegenreaktion mir vorgestellt, wie er eben solche Tasse auch seiner Freundin schenkt.. Oder vielleicht eine mit dem Titel "You are my angel/ my darling/ my life" postwendend wird mir schlecht.
Ich denke nach, was er wohl gerade macht, ob er an mich noch denkt? Solche Gedanken vertreibe ich mir, in dem ich mir einfach vorstelle, dass er wahrscheinlich gerade seine Freundin küsst, oder mit ihr schläft oder so.. Schon habe ich keine Lust mehr darüber zu sinnieren, was er denn eigentlich gerade tut.

Ich will, dass es aufhört, weh zu tun!

Da hilft nur eins: Ablenkung!

Das Sinnvollste wäre eigentlich, sich in die Männerwelt zu stürzen und wild loszuflirten.
Aber ich weiß nicht so recht, ob das gut gehen würde. Wahrscheinlich würde ich alle männlichen Wesen dieser Welt erst einmal mit ihm vergleichen.
Was bitte machen denn andere Frauen, wenn sie einem Mann hinterhertrauern? Wie wird man das schnellstmöglich wieder los?

ER ist es einfach nicht wert! Nicht eine einzige Träne sollte er wert sein! *wütend ist*

Manno! Wo sind jetzt meine Freunde, die mit Eiscreme und Chips und natürlich ein paar Schnulzenfilmen vor meiner Tür stehen und mich ablenken wollen?
Hmm, das gibt es wahrscheinlich nur im amerikanischen Fernsehen.
Oh man, wann werde ich kapieren, dass ich die Einzige bin, die sich helfen kann und auch helfen muss!

Wahrscheinlich nie..
6.5.08 14:16


Die Tage schleichen...

Zwei Tage sind bereits vergangen. Okay, eineinhalb.. Es kommt mir bereits vor wie eine Ewigkeit. Er hat sich nicht mehr gemeldet. Das soll er ja auch gar nicht, trotzdem schleich ich um mein Handy herum und kontrolliere alle zehn Minuten mein Postfach. Aber alles schweigt und bleibt stumm. Ich vermisse ihn, es tut weh sich zu fragen, was er wohl gerade macht und ob er vielleicht auch an mich denkt. Ich meine die Antwort bereits zu kennen.
Ich suche immer noch nach einer Strategie, damit umzugehen. Mit der Einsamkeit vor allem. Ablenkung scheint mir das einzig Sinnvolle zu sein.
Eigentlich wollte ich mit meiner Schwester heute in die Stadt fahren. Shoppen. Frustkauf oder so ähnlich..
Aber sie hat grade angerufen und abgesagt. Hmm na toll und nun? Alleine fahren mag ich nicht. Das frustriert mich nur noch mehr.
Jetzt sitze ich etwas ratlos hier und warte auf eine sinnvolle Eingebung.
Ich weiß nicht. Vielleicht sollte ich mich jetzt einfach an den Rhein setzen und für die anstehende Deutschklausur schon mal meine Lektüre präparieren. Dann könnte ich heute nachmittag mit meiner Schwester fahren..
Oder ich fahre alleine, werd frustriert sein, werd mir irgendwann Tonnen von Essen kaufen und einen schönen Fressanfall starten.

Ich habe zwar irgendwie "Lust" zu einem Fressanfall, aber ich bin eigentlich auch ziemlich stolz, dass ich gestern nur einen halben Apfel gegessen habe und wollte eigentlich die nächsten Tage weiter hungern.

Meine Waage war heute morgen auch nicht gut zu mir.. Sie hat mir viel zu viel angezeigt..
Ich hatte doch ein Ziel für den Sommer.. Naja ich muss da jetzt mal dran arbeiten. ganz ganz dringend!
Ich will ja nicht wie ein fettes Schwein durch die Gegend laufen.
Genau, ich red mir einfach ein, dass er bei seiner Freundin bleibt, weil ich ihm zu fett bin.. SO vergeht mir das Essen schon von ganz allein.

*sfz* ach ist doch alles doof..
7.5.08 10:25


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