oder sinnloses Geschwafel
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Wieder die Flucht hierhin. Wieder Gedanken, die mich nicht schlafen lassen. Die meinen Atem anhalten und meine ganze Konzentration forden! In vier Stunden muss ich aufstehen, muss lächeln und allen sagen, es wird wieder, alles wird gut! Das Leben ist nicht immer gerecht, aber am Ende wird jeder seine Gerechtigkeit erfahren.

Die Sorge um mich wird größer. Nein sie ist größer denn je. So groß, dass meine Schulleitung mich zum Gespräch gebeten hat. Noch vier Wochen! Vier kurze Wochen hab ich Zeit mich am besten von Grund auf zu ändern, ansonsten werde ich nicht zum Examen zugelassen. Wir wollen nur ihr bestes. Darf ich nicht selbst entscheiden, was mein bestes ist?
Ich habe Kopfschmerzen, will mich nicht weiter mit meinen Gedanken befassen, aber ich habe keine Entscheidungsgewalt. Sie lassen mich nicht in Ruhe. Das Gefühl der Panik hat mich seitdem Gespräch nicht mehr verlassen. Wie kann ich es anstellen? Wie komme ich heile aus der Sache raus? Ich kann nicht einfach essen, so tun, als würden meine Gedanken nicht die ganze zeit ums Essen kreisen. Als wäre meine größte Ansgt nicht der Gang zur Waage am nächsten Morgen mit unzähligen Gebeten um Gnade um 100Gramm weniger.

Das ständige Zusammenbrechen muss aufhören. Ich tue das nicht aus Spaß! Ich kann nichts dagegen tun! Es kommt einfach kündigt sich nicht vorher an! Was soll ich denn tun?

Am Montag wieder ein Gespräch, dann soll ich Lösungsvorschläge vorbringen. Wie kann man mir helfen? WIe kann man mich unterstützen? Ich weiß es doch auch nicht! Es sind doch nur noch drei Monate! Drei blöde Monate mit einem Staatsexamen drin. Ich muss das aushalten!

Und wieder die Sehnsucht nach einem Menschen, dem ich das erzählen kann und der mir einen weisen Rat gibt. Einen der nicht heißt, iss wieder, hör auf zu hungern. Wenn ich das könnte und wollte, ich würde es tun.

Hab überlegt meinen Arzt anzurufen und ihm um ein Krisengespräch zu bitten. Aber ich hab es gelassen, hab aufgegeben, bevor ich überhaupt anfing zu kämpfen. Bin müde von all den Gedanken. Lasst mich die vier Stunden schlafen. Ich brauch Schlaf.

Lächeln, nett sein, alles wird gut! Gott ist bei uns. Immer, überall
11.5.07 00:22


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