oder sinnloses Geschwafel
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Hmm.. was gibt es zu erz?hlen.. Einiges.. ich hab mich verliebt.. Musste das sein? Irgendwie krieg ich meine Gef?hle nicht mehr so recht in den Griff.. Wie das bei der Liebe dann auch meistens ist, ist es eine einseitige Liebe, die mir mehr Schmerz als Freude zuf?gt.. Er wohnt nat?rlich dann auch noch weit weg, so da? ich ihn nicht mal sehen kann. Ich versuche mir Disziplin anzueignen und meine Gef?hle zu unterdr?cken, aber jedesmal wenn ich mit ihm telefoniere brennt ein stechender Schmerz in meiner Brust.. Aber nicht telefonieren und Kontakt abbrechen kann ich auch nicht.. Wenn ich an ihn denke schl?gt mein Herz schneller und alles kribbelt.. Aber gleichzeitig tut mir auch alles weh und mein Magen dreht sich um. Obwohl ich wei?, dass eine Beziehung mit ihm zwecklos w?re, weil ich dazu nicht imstande bin, w?nsch ich es mir so sehr. Noch schlimmer macht das Ganze, dass er sich mit H?nden und F??en gegen solche Gef?hle f?r mich wehrt. Sie w?ren da, aber er will sie nicht zulassen. Also eigentlich st?nde uns beiden nichts im Wege und doch ist eine Beziehung f?r uns beide aussichtslos und kommt auch nicht in Frage.
Ich leide also unter Liebeskummer.. Das mir das noch mal passiert h?tte ich nicht gedacht.. Eigentlich ist es albern und ich habe es auch bei anderen immer als albern angesehen, aber erst wenn man den Schmerz in sich selbst f?hlt, wei? man wieder, wie qualvoll Liebeskummer sein kann.
Mit solchen (f?r mich) Lapalien will ich mich gar nicht rumschlagen.. Aber hab ich eine andere Wahl?
Vielleicht besuch ich ihn im September, wenn ich Urlaub habe.. Wo soll ich auch sonst hin?

Mein Therapeut ist im Urlaub.. Meine letzte Stunde muss ich also hinausschieben, bis er endlich wiederkommt. Das Warten macht mich verr?ckt, ich will das jetzt beenden und nicht erst in zwei Wochen. Ich will diesen Gedanken endlich los sein. Und gleichzeitig ?berlege ich mir, wor?ber ich mit ihm sprechen m??te, was ich noch alles verarbeiten m??te, bevor ich die Therapie beende. Ich wei? so viele Dinge, die nicht in Ordnung sind und die dringends ver?ndert werden m??ten, aber mir fehlt Mut, Kraft und Wille. Ich habe entschieden, dass es keinen Kampf mehr gibt und dabei bleibt es..

Ich hab ein Buch gelesen (danke W?lfchen f?r den Tipp, das Buch war verdammt gut!), in dem es um eine Frau geht die einen Suizidversuch wagt, der allerdings mi?lingt (das ist zumindest der Anfang des Buches, hab grad keinen Nerv den Rest des Buches zu erl?utern, weil es auch unwesentlich ist). Der Autor beschreibt die Gedanken in den Minuten vor der Tabletteneinnahme und der Bewu?tlosigkeit so gut.. Er spiegelt das wieder, was ich damals gef?hlt habe und als ich das las, flammte in mir eine Sehnsucht auf, es wieder zu tun. F?r ein paar Minuten hab ich dagelegen und dar?ber nachgedacht, welche M?glichkeiten es g?be.. Aber ich hab mich erschrocken. Ich hab mich f?rs Leben entschieden gehabt und ich habe noch vieles vor, worauf ich mich freue.. Aber gleichzeitig ist diese stille Sehnsucht immer ein Teil von mir.. Ich unterdr?cke sie und versuche diese Gedanken nicht zu zu lassen, aber in manchen Momenten sind sie klar und deutlich dar.. Als ob es nie etwas anderes gegeben h?tte. Als ob das die L?sung auf ein Problem w?re, die ich schon seit Jahren suche, die immer da war und ich sie nur nie gesehen habe..
Warum tue ich es nicht einfach? Weil ich Angst habe! Keine Angst vor dem Tod, wei? Gott nicht, aber Angst, dass es wieder schief gehen k?nnte und ich in der Psychiatrie lande.. Wenn es schief geht, dann m?chte ich wieder am normalen Leben teilnehmen, bis ich irgendwann wieder den Mut finde es zu probieren. Aber ich m?chte nicht monatelang station?r behandelt werden und wissen, dass die mir sowieso nicht helfen k?nnen, weil ich nicht will, dass sie mir helfen. Weil ich eigentlich gar nicht wei?, wie sie mir helfen k?nnten.
Also gehe ich den steten Weg des Lebens weiter.

Und vielleicht erledigt sich mein Wunsch von „Natur“ aus. Ich hab letzte Woche meine Laborbefunde bekommen. Sah nicht gut aus. Es macht mir Sorgen.. noch schlimmer, dass meine Haus?rztin momentan im urlaub ist und mir nicht sagen kann, welche Konsequenzen das f?r mich hat. Ich mein das ?rztliche Fachchinesisch versteh ich ja (ich muss die Berichte ja selbst mit 90 % lateinischer Vokabeln f?llen) und eigentlich wei? ich auch, was f?r Konsequenzen es f?r mich hat. Ich wei?, dass ich mein leben umstellen muss, dass ich bestimmte Dinge sein lassen muss und in anderen Bereichen „bewu?ter“ leben muss, aber ich will das noch mal von jemand anderen h?ren.

„Dieser Defekt ist leider noch nicht therapierbar“
Der Satz h?ngt mir immer noch nach. Meine Gedanken drehen sich um ihn und ich frage mich, warum unsere fortschrittliche medizinische Wissenschaft nicht in der Lage ist diesen Defekt zu therapieren. Warum? Ich mein, es ist nicht schlimm diesen Defekt zu haben, man kann eigentlich ganz normal damit leben. Man muss sich den Defekt wie einen Dominostein vorstellen. Er steht die ganze Zeit, bis gewisse Umst?nde ihn umsto?en und so wird dann eine Kettenreaktion ausgel?st, die f?r mich, wenn es ganz ganz mies l?uft lebensgef?hrlich werden kann.
Es gibt so viele Tabletten, Tr?pfchen, Salbe, Z?pfchen, Injektionsl?sungen.. Warum nicht daf?r? Dann w?re ich beruhigter..

Eigentlich soll ich Risikofaktoren ausschalten. Wie zum Beispiel das Rauchen und mein „?bergewicht“. Ersteres werde ich demn?chst in Angriff nehmen. Aber zweiteres klappt einfach nicht.
Ich kann nicht mehr hungern. Es geht einfach nicht. Sobald ich es beschlie?e legt mein Gehirn einen Schalter um und ich fange an zu Fressen, alles in mich hineinzustopfen, was mir zwischen die Finger kommt. Und dann bin ich wieder beim Erbrechen. Abnehmen tue ich dadurch nicht, ich halte nur mein Gewicht.
Hab mich dazu gezwungen ganz normal zu essen. Also soviel zu essen, wie mein K?rper braucht. Aber ich nehme weiter zu. Wenn ich aber weniger esse, ess ich quasi gar nichts und dadurch w?rde ich mein Gewicht dann nur halten.. Aber ich will ja abnehmen. Logische Konsequenz: Ich muss wieder anfangen mit meinem Lauftraining. Die k?rperliche Belastung w?hrend meiner Arbeit (und die ist wirklich nicht gering!) scheint nicht auszureichen.
Ich hoffe sehr darauf, dass mit Beginn meines Lauftrainings sich der Wille zum Nichts essen wieder einstellt und dann wird ich in kurzer Zeit viel Gewicht los..

Ich bin aggressiv in letzter Zeit. So kenn ich mich nicht. Ich fahre alle an, die mir zu nahe kommen, oder die mir Kraft rauben. Ich kann nicht f?r andere da sein, es ist zu anstrengend. Mein Kopf hat genug eigene Probleme und ich schaff es nicht mehr, diese in den Hintergrund zu stellen. Als ob alles in mir nach Hilfe schreien w?rde. Das f?hrt sogar so weit, dass ich unvorsichtig werde und Menschen, denen ich weder vertraue, noch zu denen eine n?here Bindung habe, von meinen Problemen erz?hle.. Aber helfen k?nnen sie mir letztlich auch nicht. Sei es, dass sie meine Probleme nicht verstehen, sei es, dass sie zu sehr mit sich selbst besch?ftigt sind. Wir sind doch alles Egoisten. Ich auch.
Es tut mir leid, dass ich Triple letzte Woche so angefahren habe. Aber irgendwie auch nicht. Ich mein, es tut mir leid, dass sich unsere Beziehung wieder verschlechtert hat, das wollte ich nicht, aber es tut mir nicht leid, dass ich f?r mich die Notbremse gezogen habe. Es war irgendwie n?tig, sonst w?re ich nicht klar gekommen. Ich suche den oberfl?chlichen Kontakt. Kein Tiefsinn, nichts wor?ber ich mir Gedanken machen muss. Das Problem ist aber nur, dass die Menschen (vorwiegend Leute aus Chat und Forum) denen ich vertraue und die ich gerne um mich h?tte, „Tiefsinner“ sind und keinen oberfl?chlichen Kontakt suchen. Das sorgt daf?r, dass ich momentan ziemlich alleine dastehe, niemanden hinter mir stehen habe und mir ziemlich einsam vorkomme. Ob ich es bin, wei? ich nicht. Will ich es wissen? Nein.

Ich will nichts mehr erwarten.
6.8.05 13:28


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Hmm hab meine Arbeit ganz vergessen.. Ich glaub es vergeht kein Tag an dem ich nicht einmal „jammer“ wie schei?e meine Arbeit ist.. Ich glaub sie ist momentan hauptverantwortlich daf?r, dass es mir nicht gut geht. Momentan bin ich ja im ambulanten Pflegedienst und wenn ich etwas nicht machen m?chte, dann dieses! Die Einrichtung in der ich arbeite gef?llt mir nicht. Ich wei? nicht, die meisten der Examinierten mit denen ich fahre sind eigentlich ganz nett und okay, aber irgendwie hat jeder eine Macke, die mich gewaltig st?rt. Aber das ist nicht der Hauptgrund, warum ich die Arbeit schei?e finde. Es ist eigentlich, weil sie mir nicht gef?llt, weil ich bemerkt habe, dass ich keine Krankenpflegerin werden will. Ich wollte es einmal, aber es hat sich ge?ndert. Ich wei? das schon eine ganze Weile. Irgendwie unbewu?t, aber erst seitdem die ?u?erlichen Faktoren (in dem Fall meine Arbeitsstelle) schlecht sind, ist es mir bewu?t geworden. Ich will in den Rettungsdienst. Die Krankenpflege ist mir zu langweilig, zu eint?nig. Ich will Menschenleben retten, ich will noch mehr, ja noch dringender gebraucht werden, als in der Krankenpflege.
Jedes Mal wenn ich das Martinshorn h?re, lausche ich sehns?chtig und w?nschte mir, dass ich in dem Wagen s??e und zum Einsatzort fahren w?rde. Aber ich sitze in einem bl?den Auto und fahre zu Patienten, um ihnen Medikamente zu geben. Manchmal ist es so schlimm, dass ich es fast nicht mehr aushalten kann. Am liebsten w?rde ich meine jetzige Ausbildung schmei?en und direkt nach ner neuen Ausbildungsstelle suchen. Aber das geht nicht. Haupts?chlich, weil ich das Geld, was ich momentan verdiene dringend brauche. Und meine Eltern w?rden mich umbringen. Ich muss die n?chsten zwei Jahre schweigend ertragen und darauf hoffen, danach noch eine Ausbildungsstelle zu kriegen..
6.8.05 22:02


so, ich hab einige Zeit nicht mehr geschrieben und dies wird auch mein letzter Eintrag in diesem Tb sein.. Werde in den n?chsten Tagen, dass TB l?schen..

Danke an denjenigen, der mir einige Hintergrundinfos ?ber ein paar Leute gegeben hat, die dieses TB gelesen haben..

Was im Streit alles ans Licht kommt ist manchmal auch unfassbar..
22.8.05 12:47





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