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Hmm, einige die hier sind, werden mich wahrscheinlich unter meinem Nickname Todesengel im Forum und Chat (siehe Link) kennen..

Einige werden sich hierhin verirrt haben oder sind durch Zufall hier gelandet.. Nun, ich freue mich jedenfalls über alle Besucher, schaut euch ruhig ein wenig um..

Noch mehr freue ich mich über Einträge in meinem Gästebuch.. schreibt wozu ihr Lust habt..



Liebe Grüße Mondschein86 alias Todesengel
17.8.04 23:07


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Er behandelt mich wie Dreck. Ich wei? nicht, was ich ihm getan habe, dass er meint, mich so behandeln zu m?ssen. Jedes Mal, wenn ich mit ihm spreche, werde ich unsicher, verspreche mich, sage komische Sachen und wirke auf mich selbst l?cherlich. Immer habe ich das Gef?hl, dass ich alles falsch mache und so sehr ich mich auch bem?he, ich kann das nicht abschalten. Ich h?nge so sehr an ihm, kann mich nicht von ihm l?sen, er ist und bleibt mir sehr wichtig. Und doch kann ich das irgendwie nicht von ihm erwarten. Egal, was ich tue, es scheint ihm egal zu sein, er nimmt es kaum wahr. Seine Realit?t geschieht au?erhalb meiner. Ich will nicht zwei Realit?ten zu einer machen, ganz und gar nicht, aber ich w?rde gerne ein Band zwischen beide Realit?ten kn?pfen, sodass wir etwas Gemeinsames finden, etwas, was uns verbindet. Er scheint nicht interessiert zu sein.
Warum hat er den Eindruck, dass ich nur darauf gewartet habe, dass er und seine Freundin auseinander kommen? Wieso glaubt er, dass ich eifers?chtig war und diese Bindung nicht gern gesehen habe? Er hat es zwar nicht gesagt, aber an seiner Art, mit mir zu agieren, habe ich gemerkt, dass er genau das denkt. Es interessiert mich nicht brennend, dass die zwei auseinander sind. Ich hab mir einfach nur Sorgen gemacht. Ist das so schwer nachzuvollziehen? Hmm, vielleicht ist es mir untersagt, mir Sorgen zu machen. Alles, was ihn in irgendeiner Weise betrifft, geht mich nichts an. Ich m?chte aber, dass es mich wieder etwas angeht. Ich m?chte wieder mit ihm reden k?nnen, ohne einen feindseligen Unterton. Woher kommt diese Feindseligkeit? Ich wei? es nicht. Ich kann mir das nicht beantworten, t?te es aber gerne, um etwas ?ndern zu k?nnen. Ich werde das Gef?hl nicht los, dass ich ihn nerve. Irgendwie werde ich es nicht los. Jedes Mal, wenn ich ihn nur anspreche, schleicht dieses Gef?hl in mein Gehirn und versucht jede weitere Kommunikation zu stoppen. Aber ich bin hartn?ckiger, versuche es immer wieder und hoffe, dass ich irgendwann einmal damit Erfolg habe. Ich k?nnte es mir allerdings auch wesentlich einfacher machen und mich endlich von ihm l?sen. Ich hab es schon tausendmal versucht, so ist es ja nicht, aber es klappt nicht! Es klappt einfach nicht! Ich schaffe es nicht, diesen Menschen egal f?r mich zu machen. Und egal, mit wie viel Abneigung er mir auch gegen?bertreten w?rde, ich k?nnte dies weder erwidern, noch ein Gef?hl der Gleichg?ltigkeit f?r ihn entwickeln. Nun, was l?uft hier also falsch? Ich wei? es nicht, ich wei? es immer noch nicht.. *seufz*
Heute ist wieder einmal ein ?tzender Tag. Als ich noch auf meiner Reise war, gab es Sekunden/ Minuten/ Stunden, in denen ich mich nach Hause gesehnt habe. Doch jetzt, wo ich zu Hause bin, ?ngstige ich mich vor der Einsamkeit und f?hle mich irgendwie verlassen. Ich hasse es, in diesen alten Trott aus Selbstmitleid und erzwungener Trauer wieder hineinzufallen, aber es f?llt mir schwer, mich dagegen zu wehren. Mein K?rper, mein Geist, alles f?hlt sich irgendwie leer an. Ich sitze zu Hause und wei? einfach nichts mit der Zeit anzufangen. Ich w?rde gerne wissen, woher diese Leere kommt und wie ich sie bek?mpfen kann. Warum f?hl ich mich nur in der Gegenwart von bestimmten Personen erf?llt? Warum tritt die Leere wiederum bei anderen Menschen auf? Was ist es, das diesen Unterschied hervorruft? Was ist so anders an der erf?llenden Sorte Mensch?
Ich tr?ume, ich tr?ume davon, einmal ein Schloss mit 100 Zimmern zu kaufen. Und dann, dann werde ich all die Menschen, die ich gerne um mich herum habe, einladen sich ein Zimmer auszusuchen und es entweder zu reservieren, oder gleich ganz einzuziehen. Ich tr?ume von einem Schloss, dass immer mit Lachen und Freude, aber auch mit Ernsthaftigkeit, gef?llt ist. Ein Schloss, in dem sich diese Menschen wohl f?hlen und in das sie immer wieder gerne zur?ckkehren. Ich tr?ume davon, nie wieder alleine zu sein und nie wieder die Leere zu sp?ren, die jetzt meinen K?rper und meinen Geist durchstreift. Warum nur, k?nnen solche Tr?ume nicht wahr werden? Wieder mal ein Augenblick, in dem ich mich ?rgere, dass Geld die Welt regiert. Alles w?re doch soviel leichter ohne Geld. Man kann von Gl?ck sagen, dass uns Menschen die Phantasie geblieben ist. Sie ist wohl der gr??te Schatz, den ein Mensch haben kann. Eine Reise in die Phantasie, eine Reise in das Land der Tr?ume und W?nsche.. Dort, wo man alles erleben kann.. Alles haben kann, was man jemals haben wollte. Dort, wo man das Gl?ck noch sp?rt. In dieses Land will ich einmal wandern und dort meine Erf?llung finden.
Hmm, ich glaube, ich fange gerade an, ziemlichen Mist zu reden.. Kommen wir also zum heutigen Tag zur?ck.
Ich habe mit der Heimleitung telefoniert. Man hat mich das ?berwindung gekostet, dort anzurufen! Noch schlimmer wurde es, als ich feststellen musste, dass meine Heimleitung ?u?erst unfreundlich ist und einen Ton an den Tag legt, der nicht mehr feierlich ist. Ich toleriere ja vieles und ich habe auch f?r vieles Verst?ndnis, aber etwas, was ich unter gar keinen Umst?nden akzeptieren kann, ist Unfreundlichkeit gegen fremde Menschen! (Nat?rlich kommt es da auf die Situation an.. Ist ja klar..) Ich w?re ihr am liebsten an die Gurgel gegangen. Mit ihrer Unfreundlichkeit hat sie mich verunsichert und eingesch?chtert. Unm?glich war das. Ich hab mich nachher nicht mal mehr getraut etwas nachzufragen, dachte, sie k?me mir wahrscheinlich gleich durchs Telefon und erdrosselt mich mit dem Telefonkabel! (Gut, dass mein Telefon schnurlos war *puh*) Aber mal ganz im Ernst, es macht mich immer wieder ratlos, warum Menschen nur unfreundlich sein k?nnen?! Ich meine, jeder hat mal einen schlechten Tag oder ist nicht gut gelaunt, das ist nun mal menschlich, aber trotzdem ist das kein Grund, meine Laune an einem Menschen auszulassen, den ich nicht einmal kenne. Oder sie kannte mich vielleicht aus einem fr?heren Leben und wollte mir etwas heimzahlen, weswegen sie meint, mich zu verunsichern durch ihre Unfreundlichkeit.. Das ist aber wohl eher unwahrscheinlich, jedenfalls kann ich mich nicht entsinnen.. (*lach* auf was f?r kranke Ideen ich mal wieder komme.. Herrlich!) Nun res?mierend muss ich sagen, dass sie keinerlei Grund hatte, mir in dieser Verfassung gegen?berzutreten und das sie es trotzdem getan hat ist entweder reine Boshaftigkeit (kann ein Mensch ohne Grund boshaft sein?) oder eine Unversch?mtheit! Ich glaube dann wohl eher an den letzteren Fall der F?lle und habe beschlossen, dass, wenn sie mir beim n?chsten Mal (einer Real- Life- Begegnung) so gegen?bertritt, ich ihr meine Meinung bez?glich ihres unversch?mten Verhaltens ins Gesicht schleudern werde! So! Wahrscheinlich kann ich mir danach dann eine neue Bleibe suchen, aber das ist mir dann sowieso lieber, als eine derart unversch?mte Person in meiner N?he zu haben, die mir auch noch was zu sagen hat! Tz?.. Nein, nicht mit mir!
20.8.04 14:18


Hmm.. es geht mir nicht gut. Ich wei?, dass es so ist, und trotzdem wei? ich nicht, wie ich es ?ndern kann. Ich kenne zwar den Ausl?ser, aber doch kenne ich nicht das Gegenmittel dazu.
Zu wissen, dass man an dem negativen Befinden eines anderen schuld ist, ist keine sch?ne Sache und das l?sst sich auch nicht so leicht verdauen. Umso weniger, wenn man nicht wei?, wie man dem anderen helfen kann.

Ich rede von Lennart. Ich hab ihm eine SMS geschrieben, weil ich das unbestimmte Gef?hl hatte, dass sich in unser Freundschaft durch ein Ereignis die Gef?hle zumindest seinerseits ins negative umgeschlagen sind. Also habe ich ihn einfach gefragt, ob er mich mag. Seine Antwort war: „Ja, ich mag dich noch, aber..“. Was das aber war, spielt hier keine Rolle, also m?chte ich da auch nicht weitere drauf eingehen. Nun, was ist das f?r eine Aussage? Die Aussage “ich mag dich“ sagt einem, wie die Gef?hle des anderen f?r einen sind. In diesem Fall ist die Aussage eine Widerlegung meiner Bef?rchtungen. Doch diese Aussage steht ja nicht allein, sondern in dem Zusammenhang mit dem kleinen, unscheinbaren Wort “aber“. Das M?gen ist hier also kein bedingungsloses M?gen, sondern vielmehr eine Aussage bez?glich meiner Bef?rchtungen, dass sich unsere Beziehung insofern ge?ndert hat, dass aus dem bedingungslosen M?gen ein bedingtes M?gen geworden ist. Dies sollte aber nicht so sein und es stimm mich traurig, dass er mich zwar mag, dies aber gleichzeitig durch das kleine Wort wieder relativiert.
Durch den nach dem “aber“ folgenden Satz, stelle ich fest, dass es ihm momentan nicht so gut geht. Und das sein momentanes Befinden mit meiner Person in Zusammenhang steht, ist mir auch schnell klar geworden. Meine Antwort auf seine SMS war: Hmm.. dann ist es wohl meine Schuld, dass es dir nicht gut geht. Es tut mir leid. Was habe ich mit dieser SMS bezweckt? M?nner w?rden jetzt wahrscheinlich auf die Idee kommen, dass ich mich bei ihm entschuldigen wollte, weil ich ja schlie?lich die Ursache bin. Dem ist nicht so und ich denke, die Frau w?rde hier zu der richtigeren Antwort kommen. (tut mir leid, ich bin nu mal weiblich..) Die Aussage, dass es mir leid tut, mag zwar aufrichtig und ehrlich gewesen sein, ist allerdings Nebensache. Das wichtigere ist, dass ich mir selbst die Schuld zuschiebe. Nun bin ich auch ein Mensch und kein Mensch dieser Welt ist gerne der Miesepeter (*lach*). Was also bezwecke ich mit dieser Aussage? (Jungs, seid ihr auf den Trichter gekommen?) Ich will von ihm das Gegenteil h?ren. Ich will, dass er mir sagt, dass ich zumindest nicht die alleinige Schuld trage, sondern immer zwei dazugeh?ren. Aber derartiges kam nicht. Entweder er hat diese Aussage einfach ignoriert oder er ist tats?chlich der Meinung, dass ich alleine schuld bin. Ist dies der Fall, was ja wahrscheinlicher ist, sorgt das nicht gerade daf?r, dass es mir besser geht. Dann meinte ich, dass wenn er jemanden zum Reden br?uchte, er mir ruhig Bescheid sagen soll. Was wohl eher eine Aufforderung war, sofort mit mir zu reden, damit ich mir selbst helfen kann. So h?tte ich ihn besser einsch?tzen k?nnen, h?tte verstanden, was gerade in ihm vorgeht und vor allen Dingen, h?tte ich meine Schuldgef?hle abbauen k?nnen, in dem ich einfach festgestellt h?tte, dass dort Dinge sind, die nur etwas mit seiner Person und seinem Leben zu tun haben, aber rein gar nichts mit mir. Es h?tte mir einiges erleichtert. Seine Antwort jedoch war so niederschmetternd, ich denke, er wusste nicht einmal, wie sehr er mich dadurch verletzt. „Wenn ich dich brauche, dann sag ich dir Bescheid, aber momentan brauch ich...“. auch hier ist der Rest uninteressant. F?llt irgendetwas auf? Das markante Wort aber taucht wieder auf.. An sich w?re der erste Teil des Satzes vollkommen in Ordnung, wenn er dieses sch?ne W?rtchen nicht gebraucht h?tte. Er kann mit mir nichts anfangen, ich bin f?r ihn kein Gespr?chspartner, ich bin f?r ihn v?llig unwichtig. Das tut weh, das deprimiert und macht mich fertig! Ich hasse es, immer wieder in den Dreck zur?ckgeschleudert zu werden. Es gibt einfach keine Menschen, denen ich wichtig genug bin, als dass sie mit mir reden, mir vertrauen k?nnten. Immer ist dort das Schweigen auf der anderen Seite.
Man erwartet von mir, dass ich rede, dass ich vertraue, dass ich mein Leben auskotze. Und umgekehrt? Warum soll ich das tun, warum soll ich mich selbst gegen?ber anderen immer so verdammt wichtig nehmen, aber andere m?ssen das nicht tun?? Ich m?chte das nicht mehr!
Was soll der Quatsch denn? Manchmal m?chte ich die allzu bem?hten Menschen um mich herum einfach wegschleudern, sie so behandeln, wie sie mich behandeln und alleine sein. Ich bin der festen ?berzeugung, dass ich es schaffen k?nnte. Klar, sie w?rden mir fehlen, aber sie w?ren nicht mehr f?hig, mich zu verletzen. Entweder ich werde wichtig genommen und nicht dauernd in den Dreck geschleudert, oder eben nicht, aber dann bitte auch gar nicht.. Dann will ich nicht dieses scheinheilige Getue sehen/ h?ren/ lesen. Es reicht doch, dass meine Familie versucht eine heile Welt zu spielen. Ich gehe in einen Chat/ in ein Forum, in dem ich hoffe, meine Realit?t zu finden und Leute zu treffen, die diese heile Welt nicht spielen wollen. Daf?r dachte ich immer, ist dieser Chat da.. aber die Menschen sind nicht anders, als drau?en, in der Realit?t.. Kein St?ck sind sie anders. Manchmal, manchmal m?chte ich einfach nur weg aus dieser Welt.
21.8.04 14:20


Es ist wieder einige Tage her, seitdem ich geschrieben habe. Es ist nicht der Grund, dass es nichts g?be, wor?ber ich h?tte schreiben k?nnen, sondern, dass ich mich nicht dazu aufraffen konnte, endlich das niederzuschreiben, was mir durch den Kopf geht. Aber nun bin ich an einem Punkt angekommen, wo die Gedanken mein Gehirn ?berlagern und ich mich dazu entschlie?en konnte und musste, einiges hier wieder abzuladen. Die letzten Tage waren weniger spannend, als sie es sowieso nicht sind. Mein Leben besteht darin, durch die Gegend zu vegetieren, mir Gedanken ?ber all das zu machen, was ich eigentlich schon l?ngst h?tte erledigen m?ssen und ein wenig Autozufahren (nat?rlich mit Fahrlehrer *grins*). Aber irgendwie unterscheidet sich der heutige Tag doch extrem von den anderen. Fangen wir von vorne an:
Gestern abend habe ich bis zwei Uhr mit Thomas telefoniert. Eigentlich kein besonderes Telefonat. Eigentlich ein nur ein Telefonat. (Hmm, ich versuch gerade herauszufinden, warum ich es erw?hne..) Nun, nachdem mein Akku dann seinen Geist aufgeben wollte, habe ich ihn ins Bett geschickt und Chris geschrieben, in der Hoffnung, dass er noch wach ist und ich noch ein paar Stunden der Nacht mit ihm ?berbr?cken kann.. (es ist doch immer wieder sch?n, zwei schnurlose Telefone zu haben, nur doof, wenn dann beide Akkus gleichzeitig leer sind..) Naja, Chris hat nicht geantwortet, zu meinem Bedauern. Das l?ste gleich wieder ein schlechtes Gewissen in mir aus, weil ich nie wei?, ob ich nun zu weit gehe oder ob es noch okay ist. Denn eigentlich bin ich bem?ht ihm soviel Zeit, wie er braucht zu geben und ich will ihn auf gar keinen Fall einengen. Leider werde ich das Gef?hl nicht los, dass ich das momentan tue. Aber solange er sich nicht beschwert (und ich hoffe, dass er das tun wird, wenn es n?tig ist) versuche ich mein Gewissen zu beruhigen, denn Zweifel und schlechtes Gewissen bringen uns beide nicht gerade weiter.
Hmm, was soll man also mit einer Nacht anfangen, in der man alleine ist und alles entweder schl?ft, oder gerade anderweitig besch?ftigt ist (w?ren sie das nicht, dann w?rden sie ja ebenfalls schlafen). Ich habe allerdings noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass ich Menschen finden werde, die einfach nicht schlafen k?nnen und auch nur durch die Gegend vegetieren, den Morgen abwarten, ohne eine sinnvolle Besch?ftigung zu finden. Tja, nach langen ?berlegungen und einer Extra-Portion Bernd das Brot bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es wohl am sinnvollsten ist, sich schlafen zu legen.. (ja, mir ist aufgefallen, dass ich ungef?hr eine Stunde gebraucht habe, um festzustellen, was ein gesunder Menschenverstand einem nach sp?testens zwei Minuten sagen w?rde. Aber bei mir ist das auch etwas anders..). Also ich habe es doch tats?chlich geschafft um drei Uhr nachts (!!! Das ist Rekordverd?chtig, so fr?h war ich schon lange nicht mehr im Bett!) ins Bett zu gehen und auch nach einer halben Stunde sinnlosem Nachdenken ?ber Geld (wo kriegt man das verdammte Zeug denn her? Hab ?berlegt ne Bank zu ?berfallen..) einzuschlafen. Und ich habe grandiose vier Stunden geschlafen (es gibt einige, die sich jetzt dar?ber freuen, bzw. erleichtert sind, aber freut euch nicht zu fr?h). Warum erz?hl ich den ganzen Quatsch? Nun, das hat schon seinen Grund. Theoretisch w?rde kein Mensch nah vier Stunden ohne ersichtlichen Grund wieder aufstehen. Mein Grund wieder aufzuwachen und nicht weiter zu schlafen war eine derartig heftige Attacke, die ich schon seit langem nicht mehr gehabt hatte. Ich sa? kerzengrade im Bett, nass geschwitzt von oben bis unten. Ich sa? da, kapierte nicht, was los war.. Ich merkte, dass sich mein ganzer K?rper verkrampft hatte, kein Glied lie? sich bewegen. Man h?rt sein Herz pochen, nein man h?rt es nicht nur, man sp?rt jeden einzelnen Schlag einfach ?berall und es tut weh, es war wirklicher k?rperlicher Schmerz, sodass ich mir gew?nscht habe, dass es endlich aufh?rt zu schlagen. Und dann merke ich, dass ich nicht atme, ich hab das Gef?hl, dass ich gar nicht wei?, wie das geht. Ich sitze da und bete in mich rein, bitte mich selber zu atmen (abwechselnd zu der Bitte, dass mein Herz aufh?ren soll zu schlagen). Aber mein K?rper reagiert nicht, er will einfach nicht atmen. Und die Panik wird gr??er, schwillt weiter an und nimmt mir alles.. Hmm ich wei? nicht, so etwas muss man selber einmal mitgemacht haben, um zu verstehen, wie heftig und be?ngstigend eine solche Panikattacke ist. Und irgendwann, irgendwann bricht es aus einem heraus, die Lungen holen sich keuchend, was sie vermisst haben, das Herz springt dir an die Gurgel, um sich ?ber die fehlende Pumpenergie, die das Atmen mit sich bringt, zu beschweren.. Deine steifen Glieder l?sen sich langsam und alles tut weh.. jeder einzelne Muskel tut weh. Noch schlimmer als die Panikattacke ist die Gef?hlsattacke, die danach mein Denken ?berschwemmt. Ich sitze da und weine, es gibt keinen Grund zu weinen, aber ich tue es einfach, nicht einfach, ich muss es tun, als w?re es ein innerlicher Ausgleich.. Mir wurde schlecht (auch nichts neues) und ich bin aufs Klo gerannt. Aber was sollte auch gro? im Magen drin sein? Ich esse nachts ja eigentlich nichts.. Nur seine Magens?fte zu erbrechen ist ziemlich ekelhaft.. Nach der ersten Brechattacke bin ich schnell etwas essen gegangen, weil bei solchen Panikattacken, meistens noch ein zweites Erbrechen erfolgt, welches sich postwendend auch einstellte.
Hmm, vielleicht gibt es jetzt einige unter euch, die verstehen k?nnen, dass das Wachbleiben f?r mich kein Schwachsinn ist oder pure Unvernunft.. Nein, es hat schon seine Gr?nde.. Heute morgen f?hlte ich mich noch schlechter, als die schlaflosen N?chte davor.. Wer mich in dem Moment h?tte sehen k?nnen, der h?tte vermutlich gedacht, dass ich gerade frisch aus dem Leichenschauhaus komme. Aber es w?re ungerecht nur diese Attacke zu beschreiben, denn wie schon erw?hnt, eine derartig heftige Attacke ist nicht mehr so h?ufig, sie holt mich selten ein, eigentlich immer nur dann, wenn ich absolut gar nicht mit ihr rechne.. (was wohl auch ihr einziges fieses Bestehen erkl?rt und rechtfertigt). Eine viel wahrscheinlichere Panikattacke, ist f?r einen Au?enstehenden nicht als Panikattacke zu erkennen. Ich verkrampfe mich dabei zwar auch und ein Erkennungszeichen daf?r ist mein starr werdender Blick, aber ansonsten spielt sich eigentlich alles innerlich ab. Ich erz?hle eigentlich ungern davon, weil man mich sehr schnell f?r verr?ckt erkl?rt und Gott sei Dank hatten erst wenige das Vergn?gen mich bei etwas derartigem zu erleben (eigentlich nur ein paar Leute vom Sil-CT) Hmm, bei einer solchen Attacke geht es darum, dass ich Dinge h?re und sehe, die nicht vorhanden sind. Ich rede mit Menschen, die tot sind, die weit weg von mir leben oder die einfach nicht in dem Moment anwesend sein k?nnen. Aber sie zeigen sich mir in diesem Moment als real und sie reden mit mir. Theoretisch kann das ja ganz angenehm sein, wenn man dabei zum Beispiel gute Freunde sieht und sich mit denen unterh?lt, aber die Menschen, die bei mir sind, sind Menschen, die mir nicht wohlgesonnen sind, die ich in meiner Vergangenheit negativ kennen lernen musste oder Menschen, die durch ihr Verhalten oder ihren Tod negative Gef?hle in mir ausgel?st haben. All dies ist in dem Moment immer bedrohlich f?r mich und setzt eine Angst frei, die selbst in der erlebten gef?hrlichsten Situation nicht so intensiv war. Alles in allem nicht angenehm, aber aushaltbar.. Der Ablauf von der Attacke (die eigentlich Standart bei mir ist, vor allen Dingen, wenn ich fremden Menschen ausgesetzt bin) ist relativ einfach gehalten. Es beginnt mit leichtem Verkrampfen meines K?rpers, das in heftiges Zittern ausarten kann. Danach kommt eine Art Hyperventilation, die meistens mit wenigen Sekunden der Besinnungslosigkeit endet. Ja und dann bin ich quasi in einer anderen Welt.. In einer Welt voller Schrecken und Angst. Dort bleibe ich dann.. hmm es ist unterschiedlich.. mal nur f?nf Minuten, ich glaube das l?ngste war eine Stunde. Ich habe nicht den Schl?ssel gefunden bzw. ich kenne nicht den Ausl?ser, der mich zur?ckholt, der daf?r sorgt, dass ich die Realit?t wiedererkenne, ich wei? nur, dass es hilfreich und f?rderlich ist, wenn Menschen in meiner Umgebung sind, die unabl?sslich mit mir reden. Auch wenn ich sie in dem Moment f?r andere Menschen halte und sie eine Art Bedrohung darstellen.
Hmm, noch Fragen? Ich wei? gar nicht, warum ich das so ausf?hrlich hier niederschreibe. Manchmal habe ich das Gef?hl, dass ich dadurch mein Verhalten entschuldigen kann, dass ich Menschen, die es schon miterlebt haben, erkl?ren kann, warum ich so war und dass ich es schaffe, Menschen dazu zu bringen, dass sie mich nicht f?r verr?ckt erkl?ren. Gerade bei denjenigen, die es auf dem CT mitbekommen haben, m?chte ich mich immer wieder entschuldigen. Es ist mir unangenehm, es ist mir peinlich und ich will nicht, dass man mich f?r verr?ckt erkl?rt. Hmm, ich bin eigentlich auch nur ein ganz normaler Mensch.. Nur manchmal ein wenig anders.. Also entschuldige ich mich..

Nun aber zur?ck zu meiner Tagesberichterstattung. Heute habe ich mich mit einer ehemaligen Freundin getroffen. Man mag sich jetzt fragen, warum ich meine Freizeit mit Menschen verschwende, mit denen ich nicht mehr befreundet bin und diese Frage wird sich wohl noch weiter behaupten k?nnen, wenn man wei?, welche ehemalige Freundin das ist. Dieses M?dchen, war damals mit mir auf den musischen Festtagen (zur Erkl?rung, musische Festtage sind eine Veranstaltung des Jugenddorfwerkes (schon mal von geh?rt?), bei denen sich die verschiedensten Mitglieder der einzelnen Jugenddorfvereinigungen (z.B. Behinderte, k?rperlich, geistig, wie aber auch andere Schulen (achso, ich ging zu dem Zeitpunkt auf das CJD, die Jugenddorf-Christophorus-Schule)) treffen und die Festtage mit verschiedenen Workshops und einzelnen Auftritten verleben. Ich war damals im Gospelchor und habe in einem Musical mitgespielt, dass auch sp?ter aufgef?hrt wurde. Nun ja, jedenfalls war ich mit ihr dort und bin f?r sie bei dem besagten Treffen (einem Blinddate) eingesprungen. Nun ja, was da passiert ist, werden die meisten wohl wissen, ich will den heutigen Eintrag nicht dazu nutzen die Erinnerungen wieder aufleben zu lassen.. Wer es nicht wei?, kann mich ja fragen (man kann diese Beitr?ge kommentieren!! Oder ne Email schicken..). Nun denn, f?r sie bin ich jedenfalls dort eingesprungen und das, was dort passiert ist, ist auch der Grund daf?r, dass wir beide getrennte Wege gehen. Nun w?rde wohl die Frage kommen, warum ich mich mit ihr treffe, nachdem, was passiert ist und nachdem wir getrennte Wege gegangen sind. Nun ganz einfach. Sie wei? nichts! Es kam mir damals ein Schulwechsel zur Hilfe, der es so aussehen lie?, als h?tte ich neue Freunde gefunden (*lach*) und keine Zeit mehr. Aber der Grund ist, dass ich ihr nie erz?hlt habe, was damals eigentlich passiert ist. Warum nicht? Warum sollten zwei darunter leiden? Ich wei?, dass das eine hei?e Diskussion ist, die ich auch schon sehr oft mit Freunden diskutiert habe. Die einen sind der Meinung, dass es richtig war, sie nicht damit zu belasten, weil sie ja auch im Grunde nichts f?r mein Handeln und schon gar nicht f?r sein Handeln konnte, die anderen sind der Meinung, dass es besser w?re, ihr zu sagen, was passiert ist, allein schon als Vorbeugung gegen weitere Blinddates, die sie immer noch nicht aufgegeben hat.. Ich bin der Meinung, dass sie zwar ein Recht auf die Wahrheit h?tte, diese aber derartig negative Konsequenzen f?r sie h?tte, dass ich es f?r besser halte ihr nichts zu sagen! Es reicht, dass ich immer noch mit diesem Treffen und seinen Auswirkungen zu k?mpfen habe. Ich will ihr, ihr ausgelassenes und gl?ckliches Leben einer normalen 18-j?hrigen lassen.
Nun, ich habe sie letzte Woche in Bonn zuf?llig getroffen und hatte keine Chance mehr unentdeckt zu entkommen. Es war klar, dass sie mich mal wieder treffen wollte und mein Versuch ein Treffen durch Zeitmangel ablehnen zu k?nnen, ging leider in die Hose.. Ich hab ihr gesagt, dass ich mich n?chste Woche bei ihr melden w?rde, wenn bei mir der erste Stress vorbei ist, und hoffte durch ein Nicht-Melden ein Vergessen bei ihr zu bewirken, sodass ein Treffen nicht zustande kommen w?rde. Leider Pech gehabt, denn ihre Gewissenhaftigkeit ist kaum zu ?berbieten. Sie rief mich am Mittwoch an und wir machten ein Treffen f?r den Donnerstag aus. Ich habe es geschafft, das Treffen bis auf Samstag den heutigen Tag herauszuz?gern, aber da auch sie nicht bl?d ist, musste ich heute darauf eingehen, bevor sie merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Also habe ich heute Phil getroffen (achso, ja so hei?t sie.. eigentlich nicht wirklich, es ist ein erfundener Name, der irgendwann ihr Spitzname wurde..).
Hmm, das Treffen war irgendwie merkw?rdig.. Sie hat mir von ihrem Leben ein wenig erz?hlt. Ein Leben, dass daraus besteht in Discos zu gehen, auf Partys rumzuh?ngen und nach Typen Ausschau zu halten, die sie entweder flachlegen kann oder mit denen sie vielleicht sogar etwas ernsthaftes starten k?nnte. Ich habe ihr zugeh?rt, habe ihr erz?hlt, wie mein Leben aussieht.. also, wie die normale Seite meines Lebens aussieht und meine Gedanken kreisten sich die ganze Zeit um die Frage, was w?re wohl aus ihr geworden, wenn sie statt mir zu diesem Treffen gegangen w?re? Wie w?rde sie leben, wie w?rde sie sein? H?tte sie es eventuell leichter wegstecken k?nnen als ich? Wahrscheinlich nein.. und ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass ich zu diesem Treffen gegangen bin. Ich bin froh, dass ich erfahren habe, was urspr?nglich wohl f?r sie gedacht war. Ich k?nnte noch weniger damit leben, dass Phil zu diesem Treffen gegangen w?re und ich sie nicht h?tte besch?tzen k?nnen. Aber ich kann damit leben, dass ich sie quasi besch?tzt habe..
Es mag ein hoher Preis gewesen sein. Er hat mir meine eigentliche Pers?nlichkeit, er hat mir mein Leben genommen und eine gute Freundschaft zerst?rt. Aber manchmal ist das der Preis um die Treue einer Freundschaft zu beweisen. Das klingt jetzt so, als h?tte ich gewusst, was mich auf diesem Treffen erwartet und dass es nur darum ging, das Unheil von ihrer Person abzuwenden und mich zu opfern.. Das ist nat?rlich v?lliger Bl?dsinn! Nat?rlich ist es so nicht gelaufen.. Ich w?re nicht zu dem Treffen hingegangen, wenn ich es gewusst h?tte. Aber ich bin sehr froh, dass ich es war und nicht sie.
Davor und danach sind noch so viele Dinge passiert, die mir mein Leben genauso genommen haben, wie dieses Ereignis, aber so kann ich froh sein, dass es nur dazu beigetragen hat noch ein wenig mehr von mir zu nehmen, anstatt Phil alles zu nehmen.
Jetzt sitze ich hier und denke ?ber all das nach. Denke dar?ber nach, was damals passiert ist, welche Auswirkungen es hatte. Es war nicht gut, dass ich mich mit ihr getroffen habe, aber um den Schein zu wahren doch etwas sehr sinnvolles. Es ist auch kein qualvolles Nachdenken. Kein Nachdenken, dass mich im Selbstmitleid ertrinken l?sst. Es ist nicht mal ein deprimiertes Nachdenken. Es scheint, als h?tte ich in letzter Zeit eine gro?e Distanz zwischen mir und den damaligen Ereignissen aufbauen k?nnen. Dass diese Distanz Verdr?ngung hei?t, ist zwar nicht gerade positiv, aber ich wei?, dass ich noch keinen Gespr?chspartner gefunden habe, der entweder bereit ist, mit mir diese Ereignisse aufzuarbeiten, der genug Kraft dazu hat, oder den ich f?r geeignet halte, dies mit mir zu tun. Sollte ich ihn einmal finden oder neu entdecken, dann werde ich versuchen das alles aufzuarbeiten. Solange jedoch bleibt mir nichts anderes ?brig als zu versuchen es zu verdr?ngen und zu vergessen. Denn man soll ja auch nach vorne schauen und in die Zukunft sehen. Wenn ich das tun soll, kann ich nicht in meiner Vergangenheit h?ngen bleiben und ewig alleine an alten Erinnerungen kleben bleiben, die sich sowieso nur im Kreis drehen, da ich glaube, dass man ein solches Ereignis nicht alleine verarbeiten kann. Nun, es ist also ein n?chternes, vern?nftiges, rationales (sorry, mir fehlt das passende Wort dazu) Denken. Es l?st keine gro?en Emotionen in mir aus. Was allerdings in Anbetracht der letzten Nacht auch etwas Gutes hat.. So denk ich es mir jedenfalls.. Ich hoffe, ich werde diesen Tag ohne jegliche Gef?hle auch beenden k?nnen.. Alles andere w?re nicht gut f?r mich und w?rde mich auch nicht gerade weiterbringen. Ich habe momentan andere Sorgen (immer noch das liebe Geld! Shit!), die durchgedacht werden m?ssen und wo ich L?sungen herbeischaffen muss. Vielleicht erz?hle ich am Donnerstag (wenn ich meinen Therapeuten mal wieder sehe) ein wenig ?ber mein Treffen mit Phil.. Da ich ihn wahrscheinlich nicht wiedersehen werde (ich hoffe doch, die Therapie erfolgreich beenden zu k?nnen.. ansonsten muss ich ihn bestechen, wei? nur noch nicht wie..), halte ich ihn hier doch noch f?r den geeignetesten Gespr?chspartner.. Hmm, allerdings k?nnte das auch daran liegen, dass ich momentan keinen anderen habe. Der einzige w?re Chris, aber unser Kontakt ist noch viel zu distanziert, um derartiges zu besprechen und au?erdem will ich ihn momentan mit gar nichts, was mit meiner Person zu tun hat, belasten, da er seine wenigen Kraftreserven f?r sich selber braucht. Hmm, ich glaube ich w?rde auch gar nicht mit ihm dar?ber reden wollen. Dann w?rde ich mich wieder in die Illusion st?rzen, dass wir Freunde werden k?nnen und eine Entt?uschung dieser Illusion w?re f?r mich momentan nicht besonders gut und w?rde mir auch nicht gerade helfen, die H?rden, die in den n?chsten Monaten auf mich zukommen, zu ?berspringen.

Sp?ter...

Hmm, heute abend war es mal wieder so weit.. Dieses uns?gliche Gef?hl zu dick zu sein, hat mich wieder etwas mehr eingenommen. Alle paar Monate schafft dieses Gef?hl es, in meine Gedankenwelt vorzudringen und mich fast in den Wahnsinn zu treiben. Heute ging es wieder los.. Es gab mein Lieblingsgericht (Tortelloni in Broccoli-K?se-Sahne-Sauce.. mjam mjam..) und danach f?hlte ich mich vollgefressen, wobei ich echt nicht viel gegessen habe.. Generell klappt es bei mir momentan nicht mehr so ganz mit dem Essen, was aber weniger etwas mit einem eisernen Willen zu tun hat, als viel mehr mit einer kontinuierlichen Appetitlosigkeit, die sich nicht beseitigen l?sst. Ich stand vorm Spiegel, um mein doch allzu wundersch?nes (Ironie l?sst gr??en) Ich zu betrachten und fand, dass ich bei dem Aussehen hundert Kilo wiegen m?sste. Ich stellte fest, dass ich tats?chlich zu dick bin.. Hmm.. und naja, was dann halt geschah lie? sich nicht aufhalten. Danach f?hlte ich mich wesentlich besser, aber ein schlechtes Gewissen hatte ich auch. Es wird Zeit, dass ich dagegen ank?mpfe. Ich meine, es ist okay, wenn ich d?nner werden m?chte und dies auf nat?rlichem Wege probiere, aber mein Denken ist schon darauf programmiert, dass es jetzt wieder hei?t: Jeden Tag mindestens eine Stunde Laufen gehen, so wenig wie m?glich essen (was sich dann auf gar nichts belaufen w?rde) und wenn, dann erbrechen. Das ist bei mir schon so fest drinne, dass ich mich teilweise auch gar nicht mehr dagegen wehre, sondern einfach meinem Gef?hl nachgehe und agiere.
Ich f?hle mich ekelhaft, mag heute nicht in meinem K?rper stecken. Alles an mir widert mich an. Ich schaue wieder bewusster auf andere Frauen und ?berall begegnen einem die Supermodels mit den sch?nen, langen d?nnen Beinen, mit dem perfekten flachen Bauch, dem wohlproportioniertem Po, dem anst?ndigen Br?sten, welche nicht zu knapp ausfallen und nat?rlich einem wundersch?nen Gesicht, dass von gl?nzenden, gesunden Haaren umrahmt wird. Und dann schaue ich in den Spiegel... Keiner, der mich gesehen hat, darf sagen, dass ich gut so bin, wie ich bin, denn keiner von ihnen hat mich jemals ohne Kleidung gesehen. Und wenn sie es getan haben, so ging es lediglich darum, seine bzw. auch meine Triebe zu befriedigen.. Dabei spielt ein sch?ner K?rper dann doch keine Rolle. Manchmal treibt dieser K?rper mich in die Verzweiflung, aber egal wie sehr ich mich tot laufe, tot hungere, es wird nicht besser. Es wird einfach nicht besser.. Das macht mir echt zu schaffen.. Ich beneide die M?dels um mich herum, ich kann sie nicht normal betrachten, ich kann sie nur mit Neid betrachten. Ich sehe Dinge an ihnen, die ich mir an mir selbst w?nsche.. Hmm, ich habe keinen flachen Bauch, ich habe keinen sch?nen Po, meine Beine sind zu dick und zu kurz, meine Haut ist nicht immer so straff, wie ich sie mir w?nsche, von meiner Brust will ich schon gar nicht reden. Mein Gesicht kann man auch hinter einer T?te verstecken und meine Haare sahen noch nie gesund aus.. und gl?nzen tun die auch nur, wenn ich einen Liter ?l dr?ber gie?e.. Warum haben andere so viel und ich so wenig? Hmm, manchmal frage ich mich, ob damals einiges nicht passiert w?re, wenn ich besser aussehen w?rde. Ich meine, vielleicht h?tten sie sich andere „Opfer“ (ich hasse dieses Wort!!! Und doch f?llt mir kein besseres ein..) gesucht, wenn ich sch?ner gewesen w?re und dadurch selbstbewusster gewirkt h?tte.. Ich wei?, man m?chte mich f?r derartige Gedanken, die v?lliger Bl?dsinn sind, am liebsten verhauen, aber es tut mir leid, solche Gedanken sind in meinem Gehirn fest verankert.. Ich kann das nicht ?ndern.. Ich habe nicht wirklich Einfluss auf mein Denken..
28.8.04 14:21


Hmm, ich habe mir fest vorgenommen heute nicht so viel zu schreiben, um meine armen Leser nicht zu ?berfordern.. (Es tut mir leid, ich h?tte mich gestern echt was k?rzer fassen k?nnen, aber ich schweife sehr gerne aus..) Mal sehen, ob ich das heute hinkriege.
Der Vorbote meiner Essprobleme war gestern also keine schwache Erscheinung meines verk?mmerten Denkapparates. Nein, wie sich heute herausstellte, ist die Phase des Hungerns wieder mal da. Mein Denken scheint sich ?ber nacht v?llig darauf ausgerichtet zu haben. Ich hab geplant, wie ich um das sonnt?gliche Fr?hst?ck mit meinen Eltern herumkomme (und das auch erfolgreich geschafft, meine Eltern sind einfach zu leicht zu beeinflussen..) und ich plane auch schon, wie ich um das Abendessen herumkomme. Dies wird aber wesentlich einfacher, da heute meine kleine Schwester und mein Bruder aus Norwegen zur?ckkommen (dazu mehr sp?ter).
Ich hab auch schon ?berlegt, ob ich gleich noch Laufen gehen soll, aber da ich gestern nacht um drei Uhr noch f?r eine Stunde laufen gegangen bin, kann ich mir das aus Zeitmangel heute sparen. Es ist wundersch?n mitten in der Nacht alleine durch den Wald zu laufen. Das einzige, was dich begleitet sind deine Schritte, dein Herzschlag und das Rascheln im Geb?sch, wenn M?use durch dein Kommen aufgeschreckt werden. Und ab und zu im Hintergrund das Geschrei einer Eule, was sich hier allerdings eher wie ein Hilfeschrei eines jungen M?dchens anh?rt.. Unsere K?uze sind echt gruselig, aber da ich dieses Geschrei gew?hnt bin, macht es mir nichts mehr aus.
Ich will hier aber nicht den Starken mokieren, ich habe genauso viel Angst vor einem dunklen Wald, wie wahrscheinlich jeder andere auch. Nu manchmal ist mein Wille st?rker als meine Angst und dann geht das eigentlich. Gestern war er halt mal wieder etwas st?rker und hat sich durchsetzen k?nnen. Theoretisch h?tte ich auch durch beleuchtete Stra?en laufen k?nnen, aber ich muss sagen, ich habe mehr Angst vor einer beleuchteten Dunkelheit als vor der totalen Dunkelheit. Da f?hle ich mich immer noch ein wenig gesch?tzt, weil ich nichts sehen kann, der andere, wenn denn einer dort ist, mich aber auch nicht sehen kann, sondern nur h?ren.. Das bietet mir ein wenig Sicherheit..
Den Rest der Nacht hab ich dann am PC herumgebracht.
Jetzt haben wir schon wieder halb vier und ich hab den ganzen Tag ?ber eigentlich noch nichts sinnvolles getan. Momentan f?llt mir aber auch nichts ein, was ich tun k?nnte. Mein Zimmer ist zwar wieder einmal unordentlich, um nicht zu sagen, dass dort heilloses Chaos herrscht, aber wie hei?t es doch so sch?n: Nur der Kleingeist h?lt Ordnung, das Genie ?berblickt das Chaos.
Ob ich mich als Genie bezeichnen darf, sei aber dahingestellt.
Nun, in ein paar Stunden kommen meine Geschwister, zumindest der halbe Teil von denen, nach Hause. Somit kann ich auch meinen Opa f?r heute erwarten. Ich hab mich noch nie so sehr dar?ber gefreut meinen Opa wiederzusehen, wie heute. Was aber daran liegen mag, dass er meine Geldquelle ist und mir hoffentlich helfen wird, meine Schulden zu begleichen. Zwar habe ich von meinen Eltern auch etwas Geld bekommen, was aber ungef?hr ein f?nftel von dem war, was ich bezahlen muss.. Naja, alle meine Hoffnungen ruhen auf meinem Opa. Es mag fies sein, wie ich ihn behandle.. nein, das mag es nicht nur sein, es ist fies, aber ich habe seit jeher ein zwiesp?ltiges Verh?ltnis zu ihm. Es gibt Wochen und Monate, in denen wir uns sehr gut verstehen und sogar miteinander reden k?nnen. Dann gibt es aber auch wiederum die anderen Monate, in denen wir uns mit M?he und Not noch begr??en. Warum das so ist? So genau wei? ich das nicht, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass er ein sehr gutes Verh?ltnis zu meiner ?ltesten Schwester hat, mit der ich ?berhaupt nicht zurechtkomme. Nicht zurechtkommen ist eigentlich schon untertrieben. Es gibt einfach gar nichts, was uns beide verbindet, nichts, was aus uns Schwestern macht. Wir behandeln uns wie zwei Fremde. Nein, eigentlich nicht, wir behandeln uns mit gegenseitigem Hass. Sie gibt Kommentare von sich, bei denen sie genau wei?, dass sie mich verletzen und ich feuere zur?ck. Jeder denkt jetzt wahrscheinlich an seine eigenen Geschwister (sofern man welche hat) und kann ein derartiges Verhalten nachvollziehen. Aber dieses Verhalten ist nicht nachvollziehbar, denn es ist kein phasenweises Verhalten, sondern es h?lt bei uns jetzt seit nunmehr sechs Jahren an. W?re ich noch mitten in der Pubert?t, oder sie.. okay vielleicht dann, aber ich bin 18 und sie ist 24! Eigentlich m?sste das dann irgendwann mal vorbei sein.. Fr?her hatte ich die Hoffnung, dass es besser werden w?rde, wenn sie auszieht und unser abstand sich vergr??ert, folglich eine gewisse Distanz in unsere Beziehung kommt, aber leider hat das nicht geholfen. Ich habe immer das Gef?hl, dass sie versucht mir mein Leben vorzuschreiben.

„Behandle sie wie einen Freund, nicht wie deine Tochter, sonst wirst du sie als dein Feind verlieren.“

Das Zitat f?llt mir dazu ein.. Und bei uns ist wahrscheinlich schon zu viel geschehen, zu viel schief gelaufen, als dass da noch viel zu retten w?re. Eigentlich schade, schlie?lich ist sie meine Schwester.
Aber huch, wor?ber habe ich eigentlich geschrieben? Ach ja, bei meinem Opa. Das ganze Schauspiel zwischen mir und meiner Schwester scheint also auch das Verh?ltnis zu meinem Opa getr?bt zu haben. Aber noch geht es.
Auf jeden Fall kommt heute Nachmittag mein Bruder wieder, auf den ich mich besonders freue. Ich habe ein sehr gutes Verh?ltnis zu ihm, war ihn ja auch als einzige von meinen Geschwistern besuchen. Er gibt mir sehr viel und ich verstehe mich inzwischen sehr gut mit ihm. (das war auch nicht immer so) Wir hatten eigentlich nie etwas miteinander zu tun. Wir lebten wie zwei Fremde unter einem Dach (dieses Mal ist der Vergleich passend). Nach meinem Selbstmordversuch, der in der Psychiatrie endete war unser Verh?ltnis ein anderes. Er kam mich regelm??ig besuchen und hat mir Sachen mitgebracht. Er brachte seine Gitarre mit und wir beide sangen zweistimmige Lieder. Ich wei? nicht, ob jemand, der in der Psychiatrie gewesen ist, nachvollziehen kann, wie gut es tut in einer fremden Umgebung etwas Vertrautes tun zu k?nnen. Mir hat es damals die ganze Anspannung genommen, hat mir geholfen, mich zu l?sen und zu reden. Nicht unbedingt mit ihm, er wusste, dass er nicht mein Gespr?chspartner war, aber er wusste, dass ich diese Entspannung brauchte, damit ich zug?nglicher wurde. Und nach meiner Zeit in der Psychiatrie wurde unser Verh?ltnis noch besser. Als wir damals zusammen in Norwegen waren und es mir wirklich, wirklich dreckig ging, weil ich von der Gruppe mehr oder weniger ausgesto?en wurde, war er da, hat mich beruhigt und mir gut zugeredet. Er war der erste Mensch, der mir aufrichtig und ehrlich gesagt hat, dass er mich sehr gern hat und mich nicht missen m?chte. Und das von einem Familienmitglied.. (dazu sollte man wissen, dass Gef?hle in unserer Familie seit jeher Tabuthemen sind!) Das hat unserer Beziehung besonders gut getan. Nun k?nnen wir beide auch ?ber Gef?hle reden, egal welcher Art. Ich schaffe es zwar immer noch nicht, mit ihm ?ber Vergangenes zu reden, oder ihm wirklich zu sagen, wenn es mir nicht gut geht, aber es sind viele kleine Schritte zu diesem Ziel gewesen, die uns n?her gebracht haben und in der Zukunft werden wir wohl auch noch viele kleine Schritte gehen, um dieses Ziel zu erreichen.
Auf meine kleine Schwester freue ich mich auch. Sie ist die Person, an die ich mich anlehnen kann. Sie wei? nichts von meinen Gef?hlen, daf?r ist sie viel zu sehr mit sich selbst besch?ftigt, aber wenn ich jemanden zum kuscheln brauche, dann ist sie die Person bei der ich eine Art Befriedigung meiner Bed?rfnisse kriege.. Und ich vermisse es, mit ihr im Bett zu liegen und zu sp?ren, wie sich ihr K?rper an meinen schmiegt, besonders, wenn es ihr nicht gut geht und sie mir damit sagen will, dass sie meine N?he, zumindest meine k?rperliche braucht. Wir geben uns gegenseitig etwas, was wir sonst nicht wirklich bekommen.
Ich w?nschte, die beiden w?ren schon hier..
Mist, jetzt habe ich wieder viel zu viel geschrieben, obwohl ich mich eigentlich kurz fassen wollte.. Tut mir leid..

sp?ter..

Ich wei? nicht, ob es gut ist, die Tageb?cher anderer zu lesen. Es ist ein Wunsch von mir dies immer wieder tun zu k?nnen, damit mir ein regelm??iger Einblick in das Leben anderer gew?hrleistet ist, aber es gibt auch so vieles, was mich deprimiert, immer wieder Anst??e gibt. Grade eben habe ich Dinas Tagebuch durchst?bert und mir die neuesten Eintr?ge durchgelesen. Es hat daf?r gesorgt, dass ich mich jetzt nicht mehr wohl f?hle und nachdenklich geworden bin. Ich m?chte den Anlass dessen zitieren:

"morget und ich n?hern uns glaube ich wieder ein wenig an.... das freut mich.... ansonsten habe ich mit niemandem von der "alten garde" mehr zutun... ..... bissl mit gs und tr?ne, die beide recht neu sind.."

Mich interessiert dabei herzlich wenig, dass Dina und Ben sich wieder etwas ann?hern, aber es tut mir weh zu lesen, dass sie ansonsten mit der „alten Garde“ nichts mehr zu tun hat. Ich verstehe sie einfach nicht.. Was soll ich machen? Ich war in der letzten Zeit oft genug im Chat nur sie war leider nie da.. soll ich sie t?glich mit SMS bombardieren? Der Gedanke, dass sie mich schon abgeschrieben hat, ist f?r mich unertr?glich. Ich meine, nur weil ich mich einige Zeit nicht melde, ist ein Mensch f?r mich noch lange nicht abgeschrieben.. Warum tut sie das? Manchmal habe ich das Gef?hl, dass sie gar nicht verstehen will, dass sie mir wichtig ist.. Ich habe die zeit bei ihr sehr genossen und ich w?re auch gerne noch l?nger geblieben. Wir haben uns so gut verstanden. Allein, wenn ich daran denke, dass wir nachts drei Stunden miteinander reden konnten, bin ich erstaunt, wie ich ihr soviel Vertrauen entgegen bringen konnte. Ich habe sie einfach zu gern, als dass ich sie verlieren m?chte.. Nur schaff ich es nicht, sie festzuhalten, sie entgleitet immer wieder meinen H?nden.. Als ob sie es nicht wollte.
Warum, in Gottes Namen, vertraut sie mir so wenig? Warum? Was mache ich falsch? (das ist wieder mal ein Moment, in dem ich gerne ausrasten w?rde, schreien, um mich schlagen, keine Ahnung was..)

Die zweite negative Beeinflussung kam eigentlich nicht direkt durch ihr Geschriebenes, sondern viel eher durch das Lesen von Thans Namen. Das reichte schon v?llig aus, mir einiges in Erinnerung zu rufen, womit ich eigentlich t?glich k?mpfe, was ich aber erfolgreich verdr?nge.
Ich glaube, mein Besuch bzw. alles was danach passiert ist, hatte negative Konsequenzen auf unsere Freundschaft, wenn dies als eine solche bezeichnen kann.. Ich meine, ich wei?, dass ich mit Schuld daran bin, dass es ihm momentan nicht wirklich gut geht, aber warum denkt er nicht mal eine Sekunde an mich? Mir geht es doch auch kein St?ck besser, ich hab damit genauso viel zu k?mpfen wie er. Warum ist das unwichtig? Ich meine, eigentlich ist es meine eigene Schuld, weil ich ihn hin und wieder frage, wie es ihm geht und ob sich etwas ge?ndert hat.. Aber w?rde ich das nicht tun, dann h?tten wir wahrscheinlich gar keinen Kontakt mehr. Ich w?nsche mir einfach, dass er sich zwischendurch mal an meine Person erinnert und mich fragt, wie ich damit zurecht komme. Ich schweige ?ber dieses Thema, niemand au?er ihm und mir wei? davon. Und ich kann nicht ewig schweigen, folglich ist die einzige Person, mit der ich dar?ber reden k?nnte, seine Wenigkeit! Aber er fragt nicht, er bleibt stumm und ignoriert.. Er baut immer mehr Distanz zwischen uns auf, was mir umso mehr das Gef?hl gibt, dass es meine alleinige Schuld ist. Aber das ist Quatsch, weil immer zwei dazu geh?ren. Warum? Warum, warum, warum tust du das??? (ich m?chte ihn jetzt wahnsinnig gerne anschreien und all meine Verletzungen an ihm rauslassen) Ich kann nicht mal mehr sein Tagebuch lesen, weil er es privatisiert hat, dadurch h?tte ich wenigstens erfahren k?nnen, wie es ihm geht, wie es ihm wirklich geht.. Es h?tte meine Schuldgef?hle etwas gelindert. Und wieso werde ich in dem Zusammenhang das Gef?hl nicht los, dass er es wegen mir privatisiert hat, damit ich es nicht mehr lesen kann? Wieso?
Weil er einfach nicht mehr redet.. Und ich hab es zerst?rt (Hass, Hass, Hass)
29.8.04 14:23


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